
ist als Mitglied der Wiener Staatsoper nicht nur eine gefeierte Sängerin der Opernbühne, sondern auch eine gesuchte Lied-Interpretin und Konzertsängerin.
Ildikó Raimondi gab Liederabende im Wiener Musikverein, in Mailand, Rom, Luxembourg, Amsterdam, Bern, Weimar, bei der Schubertiade in Wien, beim Attergauer Kultursommer und beim Schubert-Festival in Steyr. In diesem Jahr debütierte sie als „Zerlina“ und „Mimi“ an der Wr. Staatsoper und begeisterte im Wr. Musikverein mit ihrem neuen Liederabend „Abenteuer Liebe“, mit dem sie demnächst in Mailand und Rom gastieren wird. Im Dezember singt sie beim Eröffnungskonzert des Mozart-Jahres, ebenfalls im Wr. Musikverein, das Mozart-Requiem mit den Wr. Philharmonikern unter Zubin Mehta, dem im darauf folgenden Jahr eine Fülle von Konzerten und zwei Liederabende mit Mozart-Thematik folgen werden. Für den Sommer sind Gastspiele bei div. Festivals geplant.
Im letzten Jahr präsentierte Ildikó Raimondi vor einem begeisterten Publikum im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins ein Rarissimum der Tonkunst, die von ihr veranstaltete Herausgabe der 41 Goethe-Lieder des tschechischen Komponisten Wenzel Johann Tomaschek.
Die umfangreiche Konzerttätigkeit (betreffend Werke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Mendelssohn, Schumann, Verdi, Schönberg, Schmidt etc.) führte zu gemeinsamer Tätigkeit mit vielen namhaften Dirigenten wie Adam Fischer, Leopold Hager, Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi, Sir Charles Mackerras, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Horst Stein und Franz Welser-Möst.
Liederabende und Konzertauftritte werden bis 2006 u.a. im Wiener Musikverein (u.a. Konzerte mit Nikolaus Harnoncourt), im Bruckner-Haus Linz und Luzern mit den Wiener Philharmonikern und dem Concentus musicus folgen. Hier setzt sich Ildikó Raimondis überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit zahlreichen der bedeutendsten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Scottish Chamber Orchestra usw. fort.
Ildikó Raimondi wurde in Arad (Rumänien) geboren und lebt in Wien. Hier war und ist sie an der Wiener Staatsoper in mehr als 40 Rollen zu hören, zu denen die bedeutenden lyrischen Mozart-Rollen (z.B. Susanna, Pamina), ferner Marzelline (Fidelio), Rosalinde (Die Fledermaus), Sophie (Der Rosenkavalier), Ighino (Palestrina), Mimi (La Boheme), Micaela (Carmen) und Antonia (Hoffmanns Erzählungen) zählen und in denen sie auch an der Bayerischen Staatsoper, am Zürcher Opernhaus, an der Staatsoper Berlin, in Tel Aviv oder Tokyo gastiert(e).
Von den zahlreichen CD-Aufnahmen der Künstlerin sind zu erwähnen Beethoven/Fidelio (Marzelline, Dir. Sir Charles Mackerras), Mozart/Don Giovanni (Zerlina, Dir. Michael Halasz), Brahms/Ein deutsches Requiem (Dir. Friedrich Wolf), Schubert/Messen (Dir. Martin Haselböck), Schubert und Richard Strauss/ Orchesterlieder (Dir. Michael Lessky) sowie Orchesterlieder von Schubert, Mahler, Zemlinsky, Strauss, Schönberg und Wolf, Lieder des Lebens (mit Charles Spencer Klavier und Hammerklavier).