
Weltberühmt für seine starke und ursprüngliche Interpretation von Operncharakteren, im Besonderen Verdis Otello und Saint-Saëns Samson, ebenso wie für seine unkonventionellen und Bahnbrechenden Konzertaufführungen, ist José Cura der erste Künstler, der gleichzeitig gesungen und dirigiert hat (beides in Konzerten und auf Aufnahmen) und auch der Erste, der Gesang und symphonische Werke in einer 'halb und halb' Konzertaufführung kombinierte. Cura hat Operngeschichte geschrieben, als er an der Hamburger Oper im Februar 2003, zuerst Cavalleria Rusticana dirigierte und dann nach der Pause auf die Bühne trat, um den Cannio in I Pagliacci zu singen.
Cura, ein beeindruckender und charismatischer Bühnendarsteller, der in zahlreichen TV - Aufzeichnungen von Opern - und Konzertproduktionen, der verschiedensten Veranstaltungsorten in der ganzen Welt, zu sehen ist. Gesegnet mit einer vollen, glänzenden Tenorstimme, hypnotisierender Bühnenpräsenz und äusserst grossem Charme, hat José Cura, vom ersten Moment an, als er die internationale Musikszene betrat, das Publikum begeistert. Seine intelligente, einfühlsame, manchmal kontroverse aber immer starke und unvergessliche Bühnenpräsenz, machten ihn auch über die Dächer der prestigeträchtigsten Opernhäuser der Welt bekannt, unter anderem die Metropolitan Opera, das Royal Opera House, das Teatro Fenice in Venedig, Grand Teatro Liceu, das Opernhaus Zürich und dem Teatro alla Scala.
Aber Cura ist weit mehr als ein Superstar der Opernbühne. Er ist ein studierter Komponist und Dirigent, ein Naturtalent, entschlossen die beste Musik zu nutzen, um die Menschen zu erreichen, mit einzubeziehen, zu unterhalten und zu sensibilisieren. Seine Konzerte, ob Open Air vor tausenden von Leuten oder in einer mehr intimen Atmosphäre einer Konzerthalle, zeigen eine schöne Verschmelzung von Arien, Pop Melodien und Orchestermusik, das letztere von Cura selbst dirigiert, mit seinem unverkennbaren Flair.