
Als Kind slowenischer Eltern in Buenos Aires geboren, erhielt Bernarda Fink ihre Gesangs- und Musikausbildung am Instituto Superior de Arte del Teatro Colón, an dem sie auch regelmäßig auftrat.
Bernarda Finks Repertoire reicht vom Barock bis ins 20. Jahrhundert, und sie konzertierte mit so berühmten Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem London Philharmonic, der Tschechischen Philharmonie, dem Cleveland Orchestra, dem Philadelphia Orchestra sowie mit führenden Barockorchestern unter so namhaften Dirigenten wie Blomstedt, Bychkov, Davis, Gardiner, Gergiev, Harnoncourt, Jacobs, Jansons, Muti, Norrington, Pinnock, Rattle, Welser-Möst u.a.
Die Künstlerin feierte seit dem Beginn ihrer Karriere schöne Erfolge an wichtigen Opernhäusern Europas und in ihrer argentinischen Heimat, wie z.B. als Cecilio/LUCIO SILLA unter Nikolaus Harnoncourt und Claus Guth im Theater an der Wien, Idamante/IDOMENEO mit Luc Bondy und Jesus Lopez Cobos am Teatro Real in Madrid sowie Irene/THEODORA mit Ivor Bolton und Christof Loy bei den Salzburger Festspielen. Konzertant und auf Platte eingespielt sang sie Sesto/LA CLEMENZA DI TITO sowie Idamante/IDOMENEO unter René Jacobs.
Als Liedsängerin ist Bernarda Fink wiederholt in den großen Musikzentren Europas und den USA wie u.a. im Musikverein und Konzerthaus Wien, bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Concertgebouw, der Wigmore Hall und der Alice Tully zu Gast.
Projekte der Saison 2009/10 beinhalten DIDO AND AENEAS unter Harnoncourt, ein Quartett-Abend mit Brahms’ LIEBESLIEDERWALZERN in Baden-Baden, Mahlers 2. SYMPHONIE unter Jansons, Konzerte mit den Berliner Barock Solisten, Bruckners F-MOLL MESSE unter Harding, Strauss’ ROSENKAVALIER-Schlussterzett unter Luisi, Mahlers KINDERTOTENLIEDER sowie eine Tournee mit Mendelssohns ELIAS unter Harding.
Das umfangreiche Bühnen- und
Konzertrepertoire der Künstlerin ist durch eine Diskografie dokumentiert, die
schon fast die 50er Marke erreicht und sich von Monteverdi, Händel, Bach über
Rameau, Hasse, Haydn bis hin zu Schubert, Rossini, Bruckner und Schumann erstreckt.
Im Februar 2006 wurde die Künstlerin durch den österreichischen Bundeskanzler mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.