
ADRIAN ERÖD wurde 1970 in Wien geboren und studierte in seiner Heimatstadt an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst bei Franz Lukasovsky und KS Walter Berry. Mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben sowie Stipendien ließen die Fachwelt bereits in den 90er Jahren auf den jungen Bariton aufmerksam werden. 1998 erhielt er die Eberhard Waechter-Medaille.
Erste Engagements führten ihn an die Wiener Kammeroper, zum Festival Mozart in Schönbrunn, an die Neue Oper Wien, ans Bregenzer Landestheater, ans Linzer Landestheater, ans Salzburger Landestheater und zum Sommerfestival Klangbogen Wien. Seit der Saison 2000/01 war er in zahlreichen Rollen an der Volksoper Wien erfolgreich.
2003 erfolgte sein Debüt als Harlekin in Ariadne auf Naxos im Teatro La Fenice. 2001 erfolgte sein umjubeltes Debüt als Mercutio in Roméo et Juliette an der Wiener Staatsoper. Seit der Saison 2003/04 ist er Ensemblemitglied im Haus am Ring. Hier sang er bisher außer Mercutio u.a. Papageno (Die Zauberflöte), Schaunard und Figaro in Il barbiere di Siviglia, Auserwählte (Die Jakobsleiter) sowie Melot (Tristan und Isolde).
In der Saison 2004/05 war er hier als Papageno, Rossini-Figaro, Silvio (Pagliacci), Pietro Fléville (Andrea Chénier), Paolo (Simon Boccanegra), Don Giulio Gesualdo (Gesualdo), Dr. Falke (Die Fledermaus), Guglielmo (Così fan tutte), Albert (Werther), Mercutio, De Siriex (Fedora), Marcello zu erleben.
In der Spielzeit 2005/06 wird er hier u. a. als Papageno, Albert, Figaro (IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Conte Almaviva (LE NOZZE DI FIGARO), Dr. Falke und Guglielmo zu hören sein