
Karel Mark Chichon gilt als einer der aufregendsten Dirigenten der jungen Generation und wird von der New York Times als "Genialer Dirigent" beschrieben. Er ist seit 2006 Chefdirigent des Grazer Symphonie Orchesters, seit 2007 Ehrendirigent des Latvian National Symphony Orchesters, Chefdirigent der European Sinfonietta sowie künstlerischer Leiter der Gibraltar Philharmonic Society.
1971 in London als Sohn gibraltarischer Eltern geboren, studierte Chichon an der Royal Academy of Music (London) und war Assistant der Dirigenten Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev.
Er hat bisher mit Künstlern wie José Carreras, Montserrat Caballé, Grace Bumbry und Juan Diego Flórez kollaboriert
Chichon ist häufiger Gastdirigent bei führenden internationalen Orchestern: Wiener Symphoniker, Radio-Symphonieorchester Wien, English Chamber Orchestra, City of London Sinfonia, Tiroler Symphoniker, Haydn Orchestra of Bolzano & Trento, Norddeutsche Philharmonie, Philharmonischem Orchester Halle, Lucerne Symphony, Grazer Philharmonisches Orchester, Israel Sinfonietta, Budapest Philharmonic, Seoul Philharmonic, China National Symphony, Shanghai Philharmonic und Singapore Symphony.
Seit 2003 ist er regelmäßig Gastdirigent des English Chamber Orchestra, mit dem er auch oft auf Tournee geht.2004 luden ihn die Wiener Philharmoniker ein, Konzerte am International Orchestra Institute in Salzburg zu dirigieren, wo er wegen großen Erfolges 2005 und 2006 wieder teilnahm
Die Saison 2007-2008 verspricht sein Debut im Wiener Musikverein mit dem Grazer Symphonischen Orchester, eine Neuproduktion von Barbiere di Siviglia an der Wiener Volksoper, eine Neuproduktion von Carmen (mit Elina Garanca in der Titelrolle) and der Latvian National Opera und dem Bolshoi Theater Moscow, sowie sein Debut mit dem Russian National Orchestra. Er kehrt auch wieder zurück auf das Podium der Wiener Symphoniker, dem Radio-Symphonieorchester Wien (mit José Cura), dem English Chamber Orchestra, den Tiroler Sinfonikern, Seoul Philharmonic und Latvian National Symphony.